Achtung vor dem Wind

Jeder Läufer kennt die kleinen und großen Herausforderungen des Outdoor-Rennens im Winter: es ist nass, es ist kalt, es ist womöglich mitunter gar glatt und es windet. Letzteres beeinflusst den Läufer im Training nicht unerheblich. Wie eine finnische Studie heraus fand, sorgen Windgeschwindigkeiten von 10km / h für eine deutlich abweichende gefühlte Temperatur. Beispielsweise werden 0 Grad Celsius bei den angegebenen Windverhältnissen als -4 Grad Celsius wahrgenommen, – 4 Grad Celsius als gefühlte – 8 Grad und tatsächliche – 8 Grad als empfundene -12 Grad. Steigt die Windgeschwindigkeit, so vergrößert sich der Unterschied zwischen subjektiver und tatsächlicher Temperatur, wir sprechen hier vom sogenannten Windchill – Effekt. Dieser Effekt kommt ab 10 Grad Celsius zum Tragen.

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Wichtig als Sportler und Läufer ist, diesen Windchill-Effekt zu kennen. Wir vom Trainingslager empfehlen sogar, diesen Effekt mit in den Trainingslauf einzukalkulieren. Sollten die Temperaturen um 0 Grad oder kälter liegen und eine Windgeschwindigkeit von 10 km/h oder mehr gegeben sein, so raten wir, den Streckenanfang gegen den Wind zu laufen. Am Anfang des Trainingslaufes besitzt man am meisten Energie und kommt daher mit Gegenwind einfacher zurecht als im Streckenverlauf. Zusätzlich ist der Schweisseffekt hier noch nicht besonders hoch, man ist nicht besonders verschwitzt und kann daher die zusätzliche Gefahr des Auskühlens vermeiden.

In diesem Sinne: lasst uns laufen!

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