Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen: Diese osteopathischen Behandlungsmethoden helfen

Unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise und eine zunehmende körperliche Belastung im beruflichen Alltag bei gleichzeitig sinkender sportlicher Betätigung führen heutzutage leider bei vielen Menschen zu Gelenk- und Rückenschmerzen.
Die Ursachen dieser Beschwerden sind zumeist unterschiedlich. Im folgenden Blogeintrag wollen wir von Personal Trainer Berlin uns diesen speziellen Ursachen genauer widmen und gleichzeitig aufzeigen, warum in diesem Zusammenhang die Osteopathie mit Ihren modernen Behandlungsmethoden bei Beschwerden, wie unter anderem. Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, etc. nachweislich hervorragende und nachhaltige Heilungsergebnisse erzielt.

die Heilkraft der Osteopathie


Personal Trainer Berlin erklärt: Dies sind mögliche Ursachen von Beschwerden

Gelenk- und Rückenschmerzen entstehen meist durch übertrieben durchgeführten Sport, psychischen Stress oder starkem Übergewicht. Aber auch durch eine Minderbelastung derMuskeln, hervorgerufen durch einen Mangel an Bewegung, können zu Beschwerden führen.Psychischer Stress führt bei vielen Menschen zu einer allgemeinen Anspannung.
Meist entsteht diese Anspannung während des beruflichen Alltags und wird nach Feierabend – dadurch, dass man den Körper erst gar nicht mehr stark in Bewegung setzt – nicht mehr genügend abgebaut. Eine chronische Unterbelastung entsteht, welche häufig eine schwache Muskulatur und Übergewicht zur Folge haben kann.Daraus können sich Beschwerden im gesamten Bewegungs-apparat mit Muskel- und Gelenkproblemen ergeben.

Neben Muskel- und Gelenkproblemen können insbesondere Rückenschmerzen aber auch folgende Gründe haben:

  • schwerwiegende Erkrankungen der Wirbelsäule an sich,
  • Raumfordernde Prozesse, die auf die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven
    drücken,
  • Verletzungen, die durch einen Verkehrsunfall, Sturz oder ähnliches eintreten
  • Bandscheibenvorwölbung und Bandscheibenvorfall,
  • Nierenerkrankungen, die starke Rückenschmerzen im Lendenbereich verursachen
    können,
  • ein aufgeblähter Darm, der zu einer verstärkten Krümmung und
    Beschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich führen kann,
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, die unter anderem als Rückenschmerz mit
    gürtelförmiger Ausstrahlung auftreten können,
  • Erkrankungen großer arterieller Gefäße,
  • ein akuter Herzinfarkt der Herzhinterwand, der sich als Schmerzen in Höhe der
    Brustwirbelsäule bemerkbar machen kann,
  • Erkrankungen oder eine falsche Lage der Gebärmutter, die sich in Schmerzen im
    unteren Rücken äußern kann,
  • Störungen innerer Organe aufgrund von chronischem Stress, die
    sich als Muskelanspannungen und damit auch als Rückenschmerzen bemerkbar machen können,
  • Gelenkentzündungen und Gelenkabnutzungen, auch in Bezug auf einzelne Wirbelgelenke.

Welche osteopathischenBehandlungsmethoden wirklich helfen ist in der Regel immer im Hinblick auf den entsprechenden individuellen Einzelfall hin zu untersuchen. Bei stressbedingten Rückenschmerzen jedoch verzeichnet die Therapie der kraniosakralen Osteopathie nachweislich regelmäßige und nachhaltige Erfolge.
Bei der Osteopathie im Allgemeinen sei darauf hingewiesen, dass diese auf alle Strukturen des Menschen eingeht. Diesbezüglich erkennt und therapiert sie nicht allein symptomatisch die schmerzenden Bereiche, sondern wirkt auch in Zusammenhang mit anderen Bereichen des Körpers.
Im Folgenden wollen wir von Personal Trainer Berlin uns mit der allgemeinen Herkunft und Anwendung der Osteopathie genauer beschäftigen.

Herkunft und Bedeutung der Osteopathie –Personal Trainer Berlin klärt auf

Der Begriff Osteopathie stammt ursprünglich aus dem Griechischen: osteon=Knochen; pathos=Leiden, Krankheit.
Entwickelt wurde die Osteopathie als Heilkunde von dem Amerikaner Dr. Andrew Taylor Still
im Jahr 1874. Er erkannte, dass ein freier Blutfluss die Gesundheit sichert, hingegen lokale oder allgemeine Zirkulationsstörungen Krankheiten verursachen.
Still verwendete die Hebelwirkung der Knochen, um den Druck auf Nerven, Arterien und Venen zu entlasten und dadurch wieder die Voraussetzung für eine gesunde Physiologie zu schaffen.
Auch heute geht es Osteopathen darum, die mechanischen und strukturellen Hindernisse zu beseitigen, die die Kommunikation der intra- wie auch der extrazellulären Körperflüssigkeiten behindern inklusive der Hirnflüssigkeit.
Osteopathen untersuchen und behandeln aber nicht nur die gesundheitlichen Probleme des Skelettsystems wie Rückenschmerzen,Verstauchungen, Entzündungen, etc., sondern sehen die Osteopathie als einheitliches Therapiekonzept an, das sich auf den gesamten Menschen  mit all seinen Einflüssen auf die Gesundheit, folglich auf Körper, Geist und Seele, fokussiert.
Der Autor und Philosoph H.M. Wright definierte Osteopathie einmal als

„Philosophie, die zugleich eine Wissenschaft und Kunst sei. Die Philosophie der Osteopathie beinhaltet das Konzept von der Einheit der Struktur und der Funktion des Körpers, bei Gesundheit wie auch bei Krankheit. Ihre Wissenschaft umfasst die chemischen, physikalischen und biologischen Wissenschaften im Dienste der Gesundheit ebenso wie in der Prävention, Heilung und Verbesserung von Krankheiten. Ihre Kunst ist die Anwendung der Philosophie und Wissenschaft in der Praxis der osteopathischen Medizin und Chirurgie und all ihrer Fachbereiche.“

Harold Ives Magoun (1898-1981), erster Präsident der amerikanischen Akademie der Osteopathie (1947), veröffentlichte 1951 das Buch „Osteopathy in theCranial Field“, das lange Zeit als Grundlagenwerk für jeden kraniosakralen Osteopathen galt.
Alan R. Becker D.O. und insbesondere Rollin E. Becker D.O. haben einen enormen Einfluss auf die Entwicklung und Umsetzung der kranialen Osteopathie ausgeübt. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der Weiterentwicklung philosophisch vitalistischer Grundlagen, der Rolle des Osteopathen im Heilungsprozess und der Entwicklung von den sogenannten „Fulcrum-Techniken“.

Osteopathie – Personal Trainer Berlin erklärt die vier klassischen Grundprinzipien

Die traditionelle Osteopathie erkannte früh, dass der Organismus eines Menschen über eigene selbstregulierende Kräfte verfügt.
Demnach beruht Osteopathie auf den folgenden vier Grundprinzipien:

  • Der Mensch als Einheit: Alle Teile des Körpers, der Geist und die Seele sind demnach miteinander verbunden und agieren in Wechselbeziehung zueinander. Jeder Mensch verfügt über eine Lebensenergie, die den gesamten Körper versorgt.
  • Wechselwirkung von Struktur und Funktion: Falsche Körperhaltung und Fehlbelastungen können anatomische Veränderungen bewirken. Verletzungen, Wunden oder Narben können die Funktion des Gewebes mindern.
  • Selbstregulierungsfunktion des eigenen Körpers: Der Körper hat eine Selbstheilungskraft. Im besten Falle wirken alle Teile des Organismus harmonisch miteinander, das Immunsystem blockt Krankheiten ab, Verletzungen bzw. Wunden heilen und größere körperliche Schäden werden dank der Selbstheilungskraft größtenteils wieder hergestellt. Voraussetzung: Alle Vorgänge des Menschen befinden sich in einem gesunden Gleichgewicht (Homöostase).
  • Der menschliche Körper verfügt über eine gesunde Durchblutung.Sie sorgt für eine einwandfreie Funktion des Körpers und seinem Gewebe. Ist diese nicht intakt, können Schäden auftreten. Ostepathische Behandlungen fördern einen gesunden menschlichen Blutfluss und lösen Blockaden.Personal Trainer Berlin weist an dieser Stelle darauf hin: Bei einer osteopathischen Therapie gilt grundsätzlich: Der Osteopath stellt den Patient und dessen Organismus/Körper in den Mittelpunkt, nicht die Krankheit der jeweiligen Person. Die osteopathische Behandlung aktiviert und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Organismus und wirkt durch die manuelle Behandlung nachhaltig und positiv auf die Körperstruktur und seine Funktion ein.

Osteopathische Therapie: Praktische Behandlung und Wirkung bei Gelenk- und Rückenschmerzen

Bei einer osteophatischen Behandlung – speziell bei der Behandlung von Gelenk- und Rückenschmerzen – verfolgt der Therapeut das Ziel, „die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen“. Dabei arbeitet der Osteopath ganz allein mit seinen Händen. Medizinische Apparate, Medikamente, etc. werden nicht verwendet.
Der Osteopath ist so ausgebildet, dass seine Hände Einschränkungen und Spannungen im Körper des Patienten aufspüren. Nach einem kurzen Vorgespräch von ca. 30 Minuten folgt eine 45-60minütige manuelle Behandlung. Hierbei werden die Blockadenam Rücken bzw. an den entsprechenden Gelenken gelöst, indem er mit sanften, ruhigen Handbewegungen die betroffenen Strukturen löst und mobilisiert. Dadurch regt er zum einen wieder die Lebensenergie an und zum anderen gelangt das Blut wieder in richtige Bahnen und so der Körperkreislauf wieder ins Gleichgewicht („Homöostase“).
Eine osteopathische Behandlung ist bei vielen Beschwerden und Erkrankungen (wie vor allem bei„Hexenschüssen“, Gelenkproblemen, Sodbrennen, Kopfschmerzen) empfehlenswert.
Besonders bei Rückenschmerzen aufgrund von Verspannungen, Fehlbelastungen und infolge eines Bandscheibenvorfalls sind den unterschiedlichsten Untersuchungen und Studien zufolge osteopathische Behandlungen sehr erfolgsversprechend. Sie können bei Rückenschmerzen die Beschwerden von Betroffenen ebenso gut lindern wie beispielsweise Schmerzmitteloder eine physikalische Therapie.

Fazit – Personal Trainer Berlin empfiehlt: Folgendes gilt es bei der richtigen Auswahl einer osteopathischen Behandlung zu beachten

Eine professionelle Therapie kann in bestimmten Fällen bei Rücken- und Gelenkschmerzen durchaus zu empfehlen sein. Jedoch solltest du als Patient hierbei beachten, dass deine Beschwerden(Rücken/Gelenke) wieder zurückkehren können, sofern derselbe Auslöser wieder auftritt.
Rückenschmerzen infolge eines Bandscheibenvorfalls sind mit Osteopathie oftmals sehr erfolgreich zu therapieren. Eine große Rolle spielen hierbeijedoch der Verlauf und der Grad der Erkrankung. Besondere Schwachpunkte für Bandscheibenvorfälle sind die untere Halswirbel- sowie die untere Lendenwirbelsäule.
Darüber hinaus ist der Einsatz stark entzündungshemmender Medikamente – gerade bei Bandscheibenvorfällen – für die beanspruchten Nerven meist eher zu empfehlen als eine manuelle osteopathische Therapie.
In jedem Fall solltest du bei der Auswahl eines professionellen Osteopathen folgendes unbedingt beachten:

  • Eine osteopathische Diagnose kann nur von einem Arzt und Heilpraktiker mit entsprechender Zusatzausbildung und Zertifikat gestellt werden
  • Professionell ausgebildete Osteopathen mit wissenschaftlicher Zusatzqualifikation tragen das Qualitätsmerkmal D.O. ®
  • Vor der ersten osteopathischen Behandlung solltest du dich in einem persönlichen Gespräch mit dem jeweiligen Arzt/Heilpraktiker genau über Art und Umfang der Behandlung (auch in Bezug auf deinen Beschwerde-Befund) informieren lassen.
  • Du solltest mit deinem behandelnden Arzt/Heilpraktiker ein einigermaßen gutes Verhältnis aufbauen und auch auf eine „sanfte“ manuelle Behandlung und auf dein Wohlbefinden während der Therapie achten.

 


 

 

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