Für alle die morgen früh wieder mit dem Schweinehund kämpfen!!!

 

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Trail Maniak – 100km durch den Schwarzwald

Mein letztes großes “langes” Laufevent war der Swiss Alpine (78K) im Jahr 2012. Ich hatte bei hundsmiserablen Wetterbedingungen 10h gebraucht. Ein Lauf der mir eine Menge abverlangte und mich mental in ein kleines Loch falles lies. Ich entschied im Jahr 2013 keine weiteren Ultramarathonläufe zu absolvieren und mich ein wenig zu regenerieren. Vor allem musste ich erst einmal herausfinden, ob ich dieses “Laufding” eigentlich noch in diesem Umfang weiter bestreiten möchte.

…ein Jahr ist vergangen und…

Nun ist es wieder soweit und in diesem Jahr steht eine ganz neue und sehr interessante Herausforderung an. Im Mai geht es zum Black Forest Trail Maniak in den Schwarzwald. Es handelte sich dabei um einen 100km Masters, dass in zwei Nachtetappen galaufen wird. Ein Ultramarathon von Freitag zu Samstag, sowie die Marathondistanz in der Nacht zum Sonntag. Es sind jediglich 100 Starter/-innen zugelassen und das abschließende Highlight für alle befindet sich mit dem Ziel auf dem Feldberg. Er ist sowohl die höchste Erhebung des Schwarzwaldes als auch außerhalb der Alpen der höchste Berg Deutschlands.

Was mich allerdings am Meisten freut ist, dass das alte “Ultrateam” wieder komplett an Board ist und diesem Event gemeinsam entgegenfiebert. (v.l. Raphael, Stefan, Marcel, Steven)

Ich werde Euch in nächster Zeit über unsere Trainingfortschritte auf dem Laufenden halten.

Stefan

Lauftraining…und da war es auf einmal Frühling!

Heute Morgen bin ich auf mein Fahrrad gestiegen und bei -1Grad Celsius in unser Studio geradelt. Handschuhe, Mütze und eine winddichte Jacke waren meine Begleitung.

Gegen 11.00h stand dann eine etwas längere Laufeinheit an und ich entschied mich vom Alexanderplatz in Richtung Plänterwald zu laufen und das schöne Wetter zu genießen. Schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich mich in der Auswahl meiner Laufbekleidung heute wohl ein wenig vertan hatte. GANZ KLAR ZU WARM! Ich konnte mich allerdings nur bedingt meiner Sachen entledigen und von daher hieß es bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein weiterlaufen.

Der Winter scheint vorbei – jetzt kommt der Frühling – zumindest in dieser Woche. Das bedeutet ein Ende des nasskalten Wetters und endlich wieder mildere Temperaturen. Auch die Natur kommt langsam wieder in Schwung. Für viele Läufer ist dies eine der schönsten Zeiten im Jahr. Endlich macht das Laufen wieder richtig Spaß und die Motivationkurve steigt an.
Auch die dicken Laufsachen können nun wieder in Schrank. Die Frage aber ist: Was ist die ideale Laufbekleidung für den Frühling?

Hier ein paar Tipps:

1. Die ganz dicken Sachen haben nun erstmal ausgedient. Solange die Temperatur nicht unter 4-5 Grad fällt braucht man die gefütterten Sachen nicht.
2. Man muss sich der Temperatur anpassen. Kurz vor dem Laufen einfach mal checken. In der Regel fährt man aber mit langen Laufsachen erstmal am besten.
3. Das Zwiebelprinzip anwenden. Wer in mehreren Schichten angezogen ist, hat eine große Flexibilität und kann sich schnell anpassen.
4. Wenn nötig Regenjacke dabei haben. Das Wetter ist noch wechselhaft und noch zu kalt, um auch durchnässt zu laufen. Daher sollte man auch bei geringen Regenrisiko eine Jacke dabeihaben.

Viel Spaß beim Training.

Stefan

Neuer Trainer im TrainingslagerTeam

Wir begrüßen einen neuen “alten” Trainer im Team:

Dirk Wannmacher (34) ist ein langjähriger erfahrener Personal Trainer und Fitnesscoach. Er hat die letzten drei Jahre in München gearbeitet und kehrt nun nach Berlin zurück. Das TrainingslagerTeam ist froh ihn in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Dirk wird das Team mit seinem Erfahrungsschatz in den Bereichen Kraft- und Fitnesstraining, Kampfsport und Coaching unterstützen. Er hat sich in den letzten Jahren vor allem durch seine psychologischen Ausbildungen im Bereich Coaching spezialisiert und weiterentwickelt.

Viel Erfolg.

 

Wenn SITZEN zur Krankheit wird…

Der Spiegel titelte: „Der Urmensch hatte auch noch keinen Stuhl“. Die Welt: „Deutschland sitzt sich krank“. Der Personal Trainer: schreit um Gehör.

Unser Körper ist dafür einfach nicht gemacht! Für was? Für das SITZEN!!!

Lösung: Schreibtisch-Laufband?

aus WZ newsline, 2013

Bis zur Hälfte ihrer täglichen Wachzeit verbringen Erwachsene und auch viele Kinder mit verschiedenen sitzenden Verhaltensweisen. Die Erwachsenen sitzen auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeit an Bildschirmen und schließlich in der Freizeit, beim Fernsehen oder beim Surfen im Internet. Und genau so verhält es sich mit der jüngsten Generation: Sie sitzen auf dem Schulweg, sitzen in der Schule, sitzen zu Hause und legen sich dann ins Bett. Wo soll das noch hinführen und warum bewegen wir uns dann nicht?

Die sitzende Lebensweise hat beträchtlich negative Folgen und trägt enorme gesundheitliche Risiken. Wir sprechen hierbei von Bluthochdruck, Herzinfarkt, Diabetes, Krebs. Die bislang vorliegenden epidemiologischen Studien berichten allesamt, dass das Risiko für Diabetes Typ 2 und für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für das frühzeitige Versterben bei langandauernden Sitzzeiten steigt. (http://aje.oxfordjournals.org/content/172/4/419.abstract)

Laut Techniker Krankenkasse (Bewegungsstudie 2013) verbringt jeder Erwachsene in Deutschland mehr als sieben Stunden im sitzen. Jeder dritte Beruftätige mehr als 9 Stunden. Zwei Drittel kommen nicht einmal auf eine Stunde Bewegung am Tag. Und eine Stunde ist 4% unseres Tages!

Viele sehen im SITZEN schon eine neue Volkskrankheit. Es ist nicht mehr Rücken, Schulter oder die Überforderung im Kopf. Nein. Es ist etwas was all diese Dinge erst fördert und hervorruft…das SITZEN. Beispiel: Unsere heutige Lebensweise überlastet die Bandscheiben immer häufiger. Wir bewegen uns zu wenig und sitzen zuviel. Selbst gut gemeinter Ausgleichssport am Feierabend oder am Wochenende kann das stundenlange Sitzen vor Schreibtisch und PC nicht immer wirksam ausgleichen. Damit fehlt den Bandscheiben die durch Bewegung automatisch gegebene Abwechslung zwischen Be- und Entlastung und damit die ausreichende Ernährung. Außerdem ist der Druck auf die Bandscheiben im Sitzen doppelt so groß wie z.B. im Stehen. Sie werden also insgesamt nicht nur länger, sondern auch stärker einseitig belastet und damit ausgepresst als das von der Natur für das als Jäger und Sammler ausgestattete Bewegungstier Mensch vorgesehen war.

Weitere Untersuchungen zeigen, dass die Sportmuffel langsam wieder die Überhand bekommen, d.h. nicht einmal mehr jeder zweite Deutsche treibt Sport! Die häufigste Ausrede: Die Motivation.

Mein Fazit: Es muss ja nicht immer gleich ein Marathon sein oder Olympisches Gewichtheben, aber an den Alltag angepasste Bewegung tut gut und steigert die Lebensqualität.

Stefan