Zucker in Deutschland – Personal Trainer Berlin

Personal Trainer Berlin erklärt was Zucker ist

Der gewöhnliche Haushaltszucker ist ein kristallines Lebensmittel das zum größten Teil aus Saccharose besteht. Er hat einen süßlichen Geschmack.
Zucker hat einen physiologischen Brennwert von 4,0 cal/Gramm. Zum Vergleich Eiweiß hat einen physiologischen Brennwert von 4,0. Fett hat einen physiologischen Brennwert von 9,3 und Alkohol hat einen physiologischen Brennwert von 7,1.
Er wird meist Rohrzucker oder Zuckerrüben hergestellt.

Personal Trainer Berlin erklärt was es für Zuckerarten gibt

-Raffinade ist der kristallisierte schneeweiße Zucker mit dem höchsten Reinheitsgrad (99,96 % Saccharose, 0,04 % Invertzucker). Sie wird in verschiedenen Körnungen gehandelt und ist der Ausgangsstoff für Würfel-, Hut- und Puderzucker

-Weißzucker (auch: Affinade): eine durch Affination (Auswaschen) aus Rohrzucker hergestellte Zuckersorte

-Melis: veraltete Bezeichnung für gemahlene Weißzuckersorten unterschiedlicher Qualität

-Muskovade (Muscovado): ungereinigter und unraffinierter brauner Rohrzucker

-Bastardzucker (auch: Basterdzucker): feuchter, feinkörniger Mischzucker, der vor allem zur Herstellung von Backwaren verwendet wird. Bastardzucker besteht aus Saccharose und 1–4 % -Invertzucker, teilweise mit Zusatz von Karamell. Diese Begleitstoffe entstehen bei der Gewinnung des Zuckers. Der Übergang zu Farin ist fließend. Der niederländische „Basterdsuiker“ ist seit 2013 eine garantiert traditionelle Spezialität.

-Farin (auch: Farinzucker; von franz. farine „Mehl“) wird aus den ersten Abläufen bei der Raffination gewonnen und ist daher ein schwach aromatischer, häufig gelb bis bräunlich gefärbter, invertzuckerhaltiger, trockener Kristallzucker mit malzigem Geschmack

-Roh- oder Gelbzucker (auch: Demerara-Zucker): aus Zuckerrohr oder -rüben gewonnener, nicht gereinigter Zucker, der durch Melassereste gelbbraun bis braun gefärbt und oft klebrig ist. Rohzucker ist schlecht haltbar und hat keine ernährungsphysiologischen Vorteile gegenüber gereinigtem Zucker.

Personal Training Berlin über den Verbrauch von Zucker

Der Verbrauch von Zucker nimmt stetig zu in Deutschland. Der Weißzuckerwert
pro Kopf:
– Für 1950/51 bei 28,1 Kilogramm pro Jahr
– 1980/81 bei 35,6 Kilogramm pro Jahr
– 2000/2001 bei 35,3 Kilogramm pro Jahr
– 2013/2014 bei 31,3 Kilogramm pro Jahr.

Das ist ein Auszug aus der Food Balance Sheet Datenbank der Welternährungs- und Landwirtschaftsor- ganisation (FAO) zur Entwicklung des langfristigen Zuckerverbrauchs pro Kopf und Jahr in Kilo- gramm für den Zeitraum 1961 bis 2013.

Es wurde mittlerweile aufgrund von wissenschaftliche Studien eine Obergrenze für den täglichen Konsum von Zucker festgelegt. Diese Obergrenzen für den durchschnittlichen täglichen Konsum an Zucker sollte nicht mehr als zehn Prozent des täglichen Kalorienbedarfs beitragen. Das heißt bei einem durchschnittlichen Kalorienbedarf von 2000 Kilokalorien sollen in Form von Zucker maximal 50 Gramm Gesamtzucker in welcher Form auch immer zugeführt werden.
Laut der Definition schließt dies auch natürlich vorkommende Zucker aus Honig, Sirupen, Frucht- säften und Fruchtsaftkonzentraten ein.

Aktuell wird diese Obergrenze von den Deutschen im Durchschnitt stark überschritten. Bei Frauen liegt der tatsächliche Verbrauch um 40 Prozent über diesem Grenzwert, beim Männern um 30 Prozent. Besonders bedenklich ist die Zufuhr bei Kindern und Jugendlichen. Laut Studien nehmen Sie 75 Prozent mehr Zucker zu sich als empfohlen.

Personal Training Berlin erklärt was Zucker im Körper für Auswirkungen hat

Zum einen führt eine zu hohe Zufuhr von Zucker zu einem Energieüberschuss und somit zu einer Gewichtszunahme. Im schlimmsten Fall führt das zu einer Adipositas. Das heisst zur Fettleibigkeit.
Weiterhin kann durch zu viel Zucker die Zahnkaries führen. Zucker kann Symptome auslösen oder an deren Entstehung mit beteiligt sein wie zB. Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Magen- und Darmprobleme wie Völlegefühle, Blähungen, Durchfall und Verstopfung Hautkrankheiten.

Laut Daten der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland sind 29 Prozent der Frauen und 43,8 Prozent der Männer übergewichtig, weitere 23,9 und 23,3 Prozent sind adipös. Nach dem Kinder- und Jugend-Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts sind 15,4 Prozent der drei- bis 17-Jährigen übergewichtig, weitere 5,9 Prozent leiden unter Adipositas.

Übergewicht und Fettleibigkeit können zu Begleit- und Folgeerkrankungen führen. Das wären z.B. Diabetes Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, kardiovaskulären Erkrankungen, Krebs und degenerativen Gelenkerkrankungen.

 

Mit sportlichen Grüßen
Euer Team von Personal Training Berlin – Das Trainingslager

Personal Trainer Berlin

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